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Die Lehren der Rechtsphilosophie | Lutherkirche OS

Das Recht wird heute schon lange nicht mehr nur als Mittel zum Zweck gesehen, sondern es haben sich zahlreiche unterschiedliche Bereiche herauskristallisiert, die sich mit dem Recht und seiner Wirkung beschäftigen. Hierbei gibt es ganz unterschiedliche Arten das Recht zu sehen und über dieses zu diskutieren.

Die Rechtsphilosophie an sich
Einer dieser zahlreichen Arten ist die Rechtsphilosophie. Diese Rechtsphilosophie gehört zur Philosophie und ist somit ein Teilgebiet dieser. Doch gleichzeitig ist die Rechtsphilosophie auch eine Grundlage der Rechtswissenschaft. Wie alles was mit Philosophie zu tun hat, beschäftigt sich auch die Rechtsphilosophie mit einigen grundlegenden Fragen im Bezug auf das Recht. In der Rechtsphilosophie werden solche wichtigen Fragen wie: Was ist Recht? In welchem Verhältnis stehen „Gerechtigkeit“ und „Recht“ zueinander? In welchem Verhältnis stehen Rechtsnormen zu anderen sozialen Normen, insbesondere zur Moral? Welchen Inhalt sollte das Recht haben? Oder in welchem Verhältnis stehen „Rechtsgefühl“ und „Recht“ zueinander diskutiert und darüber gesprochen. Neben der Rechtsphilosophie findet man noch die Rechtstheorie, die mit der Rechtsphilosophie Hand in Hand geht. Jedoch ist das genau Verhältnis dieser beiden Komponenten häufig umstritten und man kann dies nie genau abstecken. Die Rechtstheorie hat sich zum ersten Mal in Mitte des 19. Jahrhunderts hervorgetan, zuerst unter der Bezeichnung „Allgemeine Rechtslehre“ und war eine unabhängige Disziplin. Erst in den letzten Jahren kam sie näher an die Rechtsphilosophie heran.

Die Aufgaben der Rechtsphilosophie
Nun fragt man sich sicherlich, was die Rechtsphilosophie genau tut, wie sie diese Fragen diskutiert und welchen Nutzen die Rechtsphilosophie hat. Die Rechtsphilosophie wendet unterschiedliche Erkenntnisse, Methoden und Kenntnisse der allgemeinen Philosophie auf das Recht an und auf die Rechtswissenschaft. Hierbei wird besonders die Wissenschaftstheorie, der Logik, aber auch der Sprachwissenschaft und Semiotik verwendet und genutzt. Jedoch darf man die Rechtsphilosophie nicht mit anderen wichtigen Werkzeugen des Rechts verwechseln wie der Rechtsanwendung, Rechtsgeschichte, Praxis des Rechts oder die Rechtdogmatik. Diese Bereiche befassen sich alle mit anderen Themen und dürfen nicht in einen Topf geworfen werden. Somit beschäftigt sich zum Beispiel die Rechtsgeschichte mit der Entwicklung des Rechts aus historischer Sicherheit oder die Rechtsdogmatik beschreibt dagegen die Strukturen und Elemente des derzeit geltenden positiven Rechts. Die Rechtsphilosophie befasst sich dagegen mit ganz anderen Themen wie den Begriff des Rechts, die Bedeutung des Rechts für die Gesellschaft und die inhaltliche Kritik des Rechts. Des Weiteren sind wichtige Themen ob und unter welchen Voraussetzungen Rechtnormen verbindlich sind und welche Folgen sich an die Verbindlichkeit oder an die Unverbindlichkeit der rechtlichen Normen knüpfen. Nicht selten fließen bei Auseinandersetzungen zu Rechtbegriffen auch Argumente und Überlegungen aus anderen Gebieten und rechtswissenschaftlichen Grundlagenfächern mit ein. Eine scharfe Trennung zur übrigen Philosophie oder zu den Rechts- oder Sozialwissenschaften ist deshalb nicht möglich. Doch die Rechtsphilosophie hat noch weiter Teilgebiete zu bieten, wie die Staatstheorie. Die Rechtsphilosophie greift jedoch wesentlich weiter als die Staatstheorie, weil sie, insbesondere als Rechtstheorie, das Recht selbst allgemein untersucht, nicht nur in seinem Bezug zum Staat. Jedoch ist es bei der Rechtsphilosophie auch wichtig, einiges über den Staat zu wissen, damit man diese ideal anwenden und auch nutzen kann. Denn ein totalitärer Staat ist anderes aufgebaut als ein demokratischer Staat.

Categories: Bildung

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